Dr. Monika Krisch

Dr. Monika Krisch

Monika Krisch ist seit 1999 bei akg-images. Nach vier Jahren in der Bildredaktion wechselte sie in die Marketingabteilung. Als Key Account Manager ist sie für Kunden Ansprechpartner, wenn es um Fragen zu Neuzugängen und speziellen Themenbereichen des Bildarchivs oder um Ideen und Möglichkeiten für neue Projekte geht. Sie promovierte in Kunstgeschichte, arbeitete viele Jahre als Projektentwicklerin und -leiterin im Kunsthandel und für soziokulturelle Initiativen sowie als Rezensentin für Radio und Zeitung.

Hier ihre Lieblingsbilder:


 

Bohne - Faba. Joseph van Huerne.

Fèves de notre Climat. Gouache, um 1800, flämisch. Aus dem Album Collection du Règne Végétal, Arbres Forestiers et Fruitiers leurs Fruits. (ca. 1790-1820) des Barons Joseph van Huerne.© akg-images
“Ein Werk der Konzeptkunst? Aber nein, eine botanische Schautafel mit verschiedenen Bohnensorten, gemalt um 1800.”

Valckenborch, Lucas Winterlandschaft

Valckenborch, Lucas I van um 1535 – 1597.
Winterlandschaft – Februar, um 1586. Aus einer Serie der zwölf Monate. Öl auf Leinwand, 116 – 198 cm.© akg-images/Erich Lessing
“Auf Valckenborchs Gemälde können nicht alle diesen schönen Wintertag genießen. Während sich die einen durch das Schneegestöber kutschieren lassen und den tanzenden Schneeflocken zuschauen, müssen sich die anderen schwer bepackt durch den Schnee kämpfen. Der Künstler hat selbst die Mimik der Protagonisten detailreich charakterisiert. Kinder lachen, elegante Damen und Herren lächeln, bei der Bauersfrau links im Vordergrund zeigen die Mundwinkel gen Boden. Exzellent hat der Fotograf Erich Lessing diese kleinsten Details in seiner Aufnahme des Bildes im Kunsthistorischen Museum in Wien herausgearbeitet. ”

Josephine Hawelka beim Zubereiten ihrer berühmten Mehlspeise, den sogenannten Buchteln. Cafe Hawelka. Wien. Photographie. Um 1956.

Josephine Hawelka beim Zubereiten ihrer berühmten Mehlspeise, den sogenannten “Buchteln”. Cafe Hawelka. Wien. Photographie. Um 1956.© akg-images / Imagno / Franz Hubmann
“1939, doch wegen Krieg und Militärzeit eigentlich erst 1945, eröffnete Leopold Hawelka mit seiner Frau Josefine ein Kaffeehaus im Zentrum von Wien. Die Persönlichkeit der Wirtsleute zog Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle an und spätestens ab den sechziger Jahren war das “Hawelka” der Wiener Treffpunkt für diese Szene. Mit den Jahren schwärmten zunehmend auch Scharen von Touristen in das nur rund 100 m2 große Café. Die Hawelkas behielten ihre weltoffene, freundlich distanzierte Art, waren für diese berühmt. Das Foto zeigt Josefine Hawelka bei der Vorbereitung von Buchteln, einer böhmischen Köstlichkeit aus lockerem Hefeteig, kaum gezuckert, gefüllt mit etwas Pflaumenmus oder Marmelade. Zur Legende des Hawelkaschen Hortes abendländischer Zivilisation gehören Josefines “Mitternachtsbuchteln”, die jeden Abend ab zehn Uhr gereicht wurden.”

Anonyme Dessin planches d'objets d'usage et de goût aquarelle, gouache, encre de Chine France, 19e siècle © Les Arts Décoratifs, Paris / akg-images

Anonyme Dessin planches d’objets d’usage et de goût aquarelle, gouache, encre de Chine France, 19e siècle © Les Arts Décoratifs, Paris / akg-images
“Serialität ist ein beliebtes künstlerisches Verfahren der Avantgarde nach ’45. Diese Pistolen-Serie gehört jedoch zu einem ganz anderen Tatort. Als Entwurfszeichungen von Gebrauchsgegenständen sind Blätter wie dieses schöne Exemplar aus dem 19. Jahrhundert im Pariser Kunstgewerbemuseum Les Arts Décoratifs aufbewahrt und auf unserer Website zu sehen.”

Dortmund, Haus Bodelschwingh / Eingangsseite © akg-images/Jochen Helle

Dortmund, Haus Bodelschwingh / Eingangsseite
© akg-images/Jochen Helle
“In Dortmund liegt das hübsche Wasserschlösschen Haus Bodelschwingh. Das ursprünglich mittelalterliche Gebäude wurde im 16./17. Jahrhundert im Stil der Renaissance umgebaut und hat seit dieser Zeit sein Erscheinungsbild im Wesentlichen behalten. Die Architekturaufnahme dokumentiert nicht nur das Objekt. Naturphänomene sind ebenfalls mit in die Gestaltung einbezogen, das blassrote Sonnenlicht zum Beispiel oder die tief dunkle Farbe des Schlossteichs, in dem sich das Gebäude mit seinen sonnenbeschienen Türmchen und Giebeln in intensiveren Farben spiegelt. Die Architekturaufnahme bekommt dadurch Atmosphäre ohne sich mit sonstigen Stilisierungen zu verzetteln.”

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